Abnehmen … und genauso schnell wieder zunehmen!

27-03-2012 19:16

 

 

Heeeeeeeeeeeeeee!!!!

Aufhören jetzt!!

Nun ist aber Schluss!!

Ich meine es wirklich ernst!!!

Aufhören mit dem Gelaber über essen!!!

Ich werde noch ganz bekloppt davon. Seit zwei Wochen laufe und radele ich mir einen Wolf. Ich versuche mich an allen Trainingsgeräten der Turnhalle in unserem Dorf. Das Laufband stöhnt und ächzt, der Heimtrainer quietscht, dass es eine wahre Pracht ist.

Ich habe sie alle bearbeitet. Nein, nicht weil sie nicht funktionierten, nein, ich muss einfach wieder mal so etwa 40 Kilo loswerden.

Ja, Ihr habt richtig gelesen! 40 Kilo.

Also euer Gerede über ein paar Kilo ab- oder zunehmen… PUH, Kinderspiel.

Wie hatte es soweit kommen können? Oh, ich liebe einfach gutes Essen und habe eine Frau, die fantastisch kochen kann, Sie hat immer noch Kleidergröße 38/40. Immer sagt Sie zu mir, dass ich abnehmen soll, aber sobald wir am Tisch sitzen, beginnt Sie unmittelbar damit, mir die großen Fleischstücke zuzuschieben! Nun, wer bin ich denn, will das liebe Kind doch nicht enttäuschen. Also opfere ich mich wieder mal und esse das zugeschobene Angebot auf, währenddessen sage ich ihr (mit vollem Mund), dass ich sie liebe und wie toll Sie kochen kann.

Die Leidensgeschichte zeigt Parallelen zur Kreuzigung unseres lieben Herrn. Ich meine, was das Leiden angeht, puh. Es ist wirklich kein Kreuz zu finden, das mein Gewicht freiwillig würde, kann ich Dir sagen.

Es beginnt eigentlich nach meiner Dienstzeit. Mein Körper war darauf eingestellt, ein großes Maß an Speisen und Getränke zu sich zu nehmen, während meiner Zeit bei der Marine.  6 bis 8 Stunden schwere körperliche Anstrengung, angefangen von einem Fußballspiel über einen Querfeldeinlauf von 10km mit voller Beladung bis hin zum Boxen, 10 Runden,  ergänzt um das zweimalige zurücklegen der Hindernisbahn.

Siehste, denkt sich der Körper, die Kalorien die Du da runterstrampelst, kann ich gut gebrauchen.

So war es beim reichlichen Frühstück und Mittagessen, auch das Abendessen war nicht zu verachten. Nach dem Abendessen stand noch oftmals der eine oder andere „Wettbewerb“ auf dem Programm. Kickboxen oder Hindernisschwimmen, ach, es machte allemal nichts aus, wenn man mal beschäftigt war. Danach die verbrannten Kalorien wieder auffüllen mit einer großen Menge Snacks und diese wiederum runterspülen mit genügend Bier, in der Kantine der Kaserne, dort, wo ich stationiert war.

Dies ist der Aufbau der Ernährung im aktiven Militärdienst.

Mein Gewicht damals? Gute 90 Kilo bei einer Größe von etwa 196, gut verteilt, und wehe demjenigen, der es wagt, eine andere Meinung davon zu haben.

Dann kommt der Augenblick, wo der Militärdienst verlassen wird, und dem Lebensstil definitiv Lebewohl gesagt wird. Keiner war da, der aufpassen konnte, dass der strenge sportliche Lebensstil nur langsam abgebaut wird.

Nein, ich ging los als Barkeeper in einem alten Pub mit Bar, mit einer  Länge von etwa acht Metern. Nun, jeder wird wohl verstehen, dass dies keine Hindernisbahn von vierundzwanzighundert Meter Länge war, dass dies keine echte Geländelaufleistung war, um diese paar Meter zurückzulegen.  Na, und dann die Menge der goldgelben Flüssigkeit, die so einfach und leicht greifbar war, und, um ehrlich zu sein, war ich sehr durstig in diesen Jahren!

Auch war meine Ernährung gut im Einklang mit dem Flüssigkeitshaushalt in meinem Körper, kein Frühstück, Mittagessen, das vor allem aus etwas fettigem und undefinierbarem aus der Snack-Bar um die Ecke bestand (Sie verstehen, die qualitativ hochwertigen Lebensmittel aus dem Club mit dem Gold ‚M’ gab es noch nicht!).

Meine Abendmahlzeit war demgegenüber überaus gut ausgewogen und, nach meinem besten Wissen, absolut nicht dick machend. Es kam alles von den Chinesen auf der anderen Seite, Baby-Pangang, nicht das magere aber einfach lecker, mit so einem weißen, glasigen Rand Fett, dies zusammen mit einem Stückchen Kruste, das knistert und knuspert zwischen den Zähnen. Angefüllt mit einer großen Ladung Nasi (schon Spezial natürlich, nicht von dem Einfachem!), angemacht mit einem exzellenten Topping  aus einer rotbraunen scharfen Erdnuss-Soße. Es musste wohl sehr gut sein, jedenfalls waren all die Chinesen dünn und sie aßen das doch auch?

Wir hielten in der Zeit viel von den guten Dingen im Leben.

Um meine Frau und auch mich selbst zu überraschen, nahm ich jede Freitagnacht ein Kilo geräucherten Aal mit nach Hause.  So etwa zur der Zeit, zu der die Kneipe schließt in der ich arbeitete, um ein Uhr oder halb zwei Nachts, kamen die Wilderer zurück von Vinkenveen, mit …. frisch geräuchertem, noch lauwarmen Aal. Dieser Aal wurde in den Kneipen an den Mann gebracht, die gerade dabei waren, die Türen zu schließen. Wenn der Barkeeper es zuließ, dass die Jungen ihre Ware verkaufen konnten, bekam er immer ein Pfund geräucherten Aal  ab, ich kaufte dann noch ein Pfund dazu. Ach, ein Pfund ist nur ein Pfund, immerhin!

Nachdem die letzten Gäste aus der Kneipe herausgeleitet und es aufgeräumt war, ging es schnell nach Hause. Gegen halb drei Nachts kam ich rein. Meine Frau schlief dann schon wie ein Röslein, zusammen mit den zwei Katzen lag Sie in den Federn und wartete auf mich.

Die beiden Katzen bekamen immer als erste mit, dass da jemand reinkommt, so mitten in der Nacht. Ich faltete die alte Zeitung auf und machte durch das Zurückschlagen des fettfreien Papiers einen Platz. Der Duft, der sich nun im Schlafzimmer ausbreitete, sorgte dafür, dass sich die Katzen spontan begannen zu drehen und mich mit ihren Köpfen liebevoll bearbeiteten, liebkosende Köpfchen von zwei fresssüchtigen Monstern.

Ich legte die Zeitung mit dem Aal vorsichtig auf den Bauch meiner Frau und nahm einen Aal, den ich von Kopf und Haut befreit hatte, zur Hand. Nun hielt ich den gestrippten Aal über die Nase meiner Frau, die nun begann, gurrende und schmatzende Geräusche von sich zu geben.

Langsam gingen Ihre Augen auf und Sie kuckte … nach dem Aal. Sie streckte begierlich Ihre Hände aus und nahm den Aal an. Sie leckte sich die Lippen und schmatzende Geräusche wurden lauter. Kurz bevor der erste Aal nach innen ging, gab Sie mir zu verstehen, dass Sie froh war, dass ich da war und  … … … schwup, weg war er!!!

Das Kilo wurde mühelos zwischen ihr und mir aufgeteilt, auch die Katzen bekamen ihren Teil, danach schnell die Hände waschen und ein jeder fiel gleich wieder in den Schlaf. So haben die Kalorien auch alle Chance, sich so richtig im Körper festzusetzen.

Kurzum gesagt, eine so gute Ernährung mit einem Minimum an Bewegungsraum (in etwa vergleichbar mit der Weise, wie in einem späteren Stadium die Boxenkälber gemästet werden) sorgte dafür, dass mein Gewicht innerhalb eineinhalb Jahren auf etwas über 120kg anstieg.  Ich war schon eine Weile in der Länge ausgewachsen, also blieb nur die Möglichkeit, in die Breite zu wachsen, und das geschah dann auch augenscheinlich.

Genug ist genug war das Motto! Ich sah ein, dass es so nicht weiter gehen konnte und mit der Hilfe meiner liebenden und motivierten Frau (Sie teilte mir mit, dass unsere Beziehung genau so schnell auf das Ende zugeht, wie das Tempo, in dem ich an Gewicht zunehme!)  sah ich die Chance, in einem Jahr mehr als zwanzig Kilo anzunehmen. Jeder war glücklich, ich, meine Umgebung und vor allem meine Frau. Es konnten neue Kleider angeschafft werden und die viieeeel zu großen gingen zur Heilsarmee (wenn da überhaupt Menschen bei der Heilsarmee  rumlaufen, die diese Größe haben??).

Nun, Du heiratest, du lebst dein Leben. Du bekommst einen Job, du wirst Straßenbahnfahrer. Man lebt sehr unregelmäßig. Manchmal kommt man zum Frühstück nach Hause. Ein anderes Mal denkst Du, dass es dein Frühstück ist, und dann merkst Du, dass es Zeit ist für das Abendessen. Sitzende Arbeit, die Gangwagen waren bei der GVB in Amsterdam schon eine Weile stillgelegt. In der Spätschicht kommt man mindestens sechsmal bei Febo [eine Snack- und Imbisssautomatenkette] vorbei, wobei man dann mindestens dreimal nach drinnen huscht, um sich einen Snack zu holen. Beim Abendeinkauf auf dem Stadionsplatz werden die allerbesten göttlichen Hähnchen zubereitet, und da gehören dann noch die wunderbaren goldgelben Kartoffelecken dazu, gebraten in Rosmarin und der ‚Guten Butter’ und nicht frittiert. Die wiederum werden mit der besten und köstlichsten Mayonnaise serviert, die man sich vorstellen kann, natürlich selbst gemacht.

Ich ging also zurück in mein Dilemma.

Nicht einfach so in einem Rutsch, nein, natürlich nicht. Der Attentäter, der dafür sorgte, dass ich da wieder am zunehmen war, schlug gnadenlos zu. Die Kilos flogen nur so heran ohne dass ich eigentlich zuviel zu mir genommen habe.

Ich sah morgens beim Rasieren nur noch eine Hälfte von meinem Gesicht und den Schultern im Spiegel, aber ich wusste mich selbst davon zu überzeugen, dass es schön war, was ich dort sah.

Nun gut, ich geriet regelmäßig mit meiner Frau aneinander, ich warf Ihr vor, dass Sie meine Kleider zu heiß wasche und dass ich damit aussehe, wie eine Presswurst. Es war natürlich eine Schande, dass sie die Rechnungen davon nicht mehr hatte. Ich hab’s nicht kapiert, nein, sie machte meine Kleider kaputt. Und so war es auch!!! Die Waage ging auf einhundertdreißig und begann plötzlich wegzurennen, als ich Anstalten machte, aufzusteigen.

Wieder brach eine Periode an, in der ich bis zum äußersten ging, um in kürzester Zeit eine stattlich große Menge abzunehmen. Abermals glückte dies um mehr als dreißig Kilo runter zu kriegen. Dieses Mal war ich wohl so schlau, die ‚alten Kleider’ aufzubewahren. So hatte ich jedes Mal, wenn ich wieder ein paar Kilo leichter geworden bin, eine passende Garderobe zu Verfügung. Inzwischen waren wir nach Almere umgezogen. Die Nachbarn dort kannten mich natürlich nicht anders als nur vollschlank (dick klingt so … dick?). Nachdem ich dann mehr als dreißig Kilo abgespeckt hatte, kamen die ersten besorgten Reaktionen. Nein, nicht direkt zu mir. Nein, das ging ganz subtil, so mit nickendem Köpfen, wenn man da angelaufen kam. Und die Menschen die anfingen, mich zu meiden. Das ging solange, bis dann einer meiner Nachbarn direkt auf mich zukam und mich geradeheraus Fragte:

„Rob, Junge, sag uns doch, wie lange hast Du noch? Ich hörte von dem Einen, dass es noch ein halbes Jahr ist, und ein Anderer sagt, dass es nur noch ein paar Monate sind? Darum denke ich, ich kann Dich besser selber fragen, nicht wahr?“

Ich schaute ihn baff an und sagte: „Nun, wenn Ihr einen bestimmten Termin haben möchtet, dann müsst ihr dass mal eben sagen, dann kann ich das berücksichtigen.“

Nun war er an der Reihe, dumm aus der Wäsche zu kucken, er stammelte: „Wieso, wie meinst Du das nun?“

„Erzähle mir nun doch erstmal, was du alles so für einen Unsinn gehört hast“, sagte ich.

„Nun, es wird viel darüber geredet, du siehst dabei so schlecht aus und ich dachte, dass du nicht mehr lang zu leben hast, durch die schwächende Krankheit“ (das Wort Krebs wird dabei gerade eben nicht ausgesprochen).

Das war der Tag, an dem ich mit der Diät aufgehört habe.

Im Laufe der Jahre immer wieder dieselbe Geschichte, essen, trinken, wenig bewegen, gut genießen, oh ja, das gute genießen stand mir auf der Stirn geschrieben. Wir sind von Almere weggezogen nach Friesland. Wohnen am Wasser, ein Boot vor der Tür. Kühlschränke gefüllt mit all den göttlichen Sachen, die wir uns leisten konnten. Stetig nahm mein Gewicht wieder zu in dem Maße, wie die Kühlschränke leerer wurden. Nun denken sie oft in der Randstad[zusammenfassender Begriff für die größeren und kleineren Städte im Nordwesten der NL, so wie Amsterdam, Almere, Utrecht usw.] dass Friesland kulinarisch zurückgeblieben ist. Nun, das ganz bestimmt nicht, kann ich Ihnen versichern.

Mit dem Boot kommt man zu den allerbesten Küchen die man sich vorstellen kann. Fisch, Fleisch, wirklich alles von Spitzenqualität. Wir haben viele Freunde gefunden und waren viel unterwegs, kulinarische Köstlichkeiten wurden entdeckt und probiert.

Mein Gewicht ging wieder sprunghaft nach oben, mein Zucker allerdings auch, und das ist nicht gut! Mein Arzt war wütend und sagte mir, dass ich mich zugrunde richte mit diesem Verhalten. Aber dann auf eine „wunderbare“ Art und Weise, fügte ich dann noch hinzu.

ER bot mir an, mich im Kampf gegen die Pfunde zu begleiten, es waren diesmal mehr als 40 die da runter mussten. Ich war nun so bei rund einhundert und fünfzig Kilo.

Auch diesmal gelang es mir wieder. Nach einem Krankenhausaufenthalt von etwa einer Woche waren die ersten Kilos runter geflogen, mein Zuckerwert war wieder im normalen Bereich und ich bekam einen Bewegungs-Trainingsplan für das nächste halbe Jahr mit. Viel laufen, schwimmen und ein bisschen rumspielen mit den Geräten. Innerhalb von neun Monaten war alles wieder auf  akzeptable Proportionen zurückgebracht. Die Kunst war es nun, das ganze im Zaun zu halten, den Lebensstil und das Essverhalten dahingehend anzupassen.

Sehen Sie, und genau da liegt das Problem. Es ist wirklich keine große Kunst, innerhalb relativ kurzer Zeit viel abzunehmen. Nein, die echte Kunst liegt darin, den Körper in der Richtung zu halten und auf Dauer einen drastisch anderen Lebensstil zu pflegen.

Scherzhaft sagte ich einst, der Mörder von Pim Fortuyn [ein niederländischer Politiker,Publizist und Soziologe] kommt nach zehn Jahren wieder frei, dann ist seine Strafe abgesessen und er kann wieder fröhlich durchs Leben gehen. Ich habe lebenslang!! Schauen Sie, genau da liegt mein Problem.

Von Friesland sind wir dann nach Deutschland umgezogen. Das Land mit viel und gutem Schweinefleisch, mit Bratwurst in verschiedenen Variationen, den dicken Scheiben gebratenen Leberkäse, der Schweinehaxe und ich weiß nicht was sonst noch alles für Köstlichkeiten auf der Speisekarte. Zuviel auf der Speisekarte, zuviel auf meinem Teller und zuviel, was gegessen wird!!

Zwischendurch noch mit dem Rauchen aufgehört, denn, so sagte einer von den immer im Hinterkopf anwesenden Ärzten, wenn das so weitergeht mit dem Rauchen, weißt du sicher, dass das dein Körper nicht lange aushält. Gut, der Lungenarzt ist außerordentlich zufrieden damit, dass ich aufgehört habe zu rauchen. Die Superlative flogen durch die Luft und die Wahrscheinlichkeit, an Lungenkrebs zu sterben, ist um den Faktor 55 erniedrigt. Ist das nicht toll!!!

Seit ich mit dem Rauchen aufgehört habe, entwickelt sich eine Tendenz zum schnelleren Fettaufbau im Körper, ein Körper, der die Angewohnheit hat, dann doppelt und dreifach in Schnelligkeit und Volumen zuzunehmen. Nun, man konnte es merken, ich hatte in ‚Realzeit’ gute 20 Kilo extra zugenommen. Fügt man das zu den Kilos, die ich in den letzten fünf Jahren, verteilt, wieder dazu bekommen habe, und taataa, schon ist man wieder bei hundert und fünfzig. Das ist also das Gewicht, bei dem so einige Sachen schiefgehen im Körper und es wieder Zeit wird, drastische Maßnahmen zu ergreifen. Genau wie mein Lungenarzt seinerzeit, beginnt nun auch mein Internist wieder zu meckern, dass da was schief läuft. Ich habe ihm noch gesagt, dass ich damit nicht glücklich bin. Der eine droht, dass ich, wenn ich nicht aufhöre zu rauchen, an Lungenkrebs sterben werde. Nun habe ich aufgehört und schon fängt der Nächste an zu drohen, dass ich gute Chancen habe, vorzeitig an Herzverfettung zu sterben. Es ist auch immer was, heh!!

Also bin ich seit zwei Wochen wieder dabei, es ist jetzt das letzte Mal, dass ich einen Versuch unternehme, dagegen etwas zu tun. Verstehen Sie mich richtig, was ich hierüber geschrieben habe sind die Versuche, bei denen ich letztlich Erfolg hatte mit der Abnahme einer großen Gewichtsmenge. Ich erspare Ihnen alle (mindestens 140!!) andere Versuche und Formen von Diät, die fehlgeschlagen sind und letztlich nur noch frustrierend gewirkt haben. Glauben Sie mir, dass ich sie alle probiert habe, gefolgt von mehr oder weniger Erfolg. Eine ganze Welt voller Berühmtheiten war bei mir zu Gast gewesen, die Sonja’s Bakker, die Atkinsons und ‚Doktor Frank’s’ allemal, aber dann auch wirklich alle haben sie ihre Steinchen beigetragen, zu meinem Leidensweg.

Abnehmen ist keine Kunst. Nein, das Gewicht zu halten, darin liegt das eigentliche Problem.

Es ist nun halb acht am Sonntagmorgen, als ich diese Geschichte schreibe und reagiere auf die kleinen Geschichten über das Zu- und Abnehmen von Gewicht.

Es ist Zeit für mein tägliches Bewegungsprogramm. Also werde ich mit dem Schreiben aufhören und bringe mal die übrigen Glieder in Bewegung mit dem großen Ziel, dieses Mal binnen einem Jahr 40 Kilo abzunehmen und dann wieder auszusehen, wie ein junger Gott.

So etwa im Juli 2012 werde ich Sie dann noch mal informieren, wie es dann steht!

Nun, lange genug getrödelt, ich gehe jetzt!!

Laufen, laufen und noch mal laufen.

Wenn ich zurückkomme, werden wir gemütlich frühstücken, Croissant mit guter Rahmbutter, frische süße Marmelade, etwas französischem Käse und einem schönen rahmigen Omelett, mit etwas knusprig gebratenem Frühstücksspeck.

Ach, was kann das Leben doch schön sein!!

Aber heute nicht für mich, nein, auf mich wartet eine kleine Schüssel mit magerem Yoghurt mit ein paar Trockenfrüchten!

Echt etwas, um schnell nach Hause zu kommen, wenn man eine dreiviertel Stunde im Scheiße gelaufen ist!!

Oh ja, habt bitte kein Mitleid mit mir, ich tue mir das selbst an. Und auch keine gut gemeinten Ratschläge geben, ich werde sie doch nicht annehmen!!

Machen es wie ich und lächle mal ein bisschen drüber. Vielleicht beginnt der Sonntagmorgen dann etwas leichter als gewohnt!!

Guten Appetit!!!